Im Rahmen des Projekts Grüezi-Graben wollen Pianistin Simone Keller und der Posaunist Michael Flury sämtlichen Gemeinden des Kantons Zürich einen Besuch abstatten und ein Konzert spielen, arrangiert von Philip Bartels.
Michael Flury und Simone Keller spielen einen «Liederabend ohne Worte». Der Posaunist und die Pianistin spielen Lieder vom unsterblichen Franz Schubert und von Komponistinnen, die bis heute zu wenig Anerkennung für ihr Schaffen erhalten: Lil Hardin Armstrong, die US-amerikanische Jazzpianistin und Sängerin, die bis heute im Schatten ihres Mannes steht. Oder Irene Higginbotham, die einen weltberühmten Jazz-Standard geschrieben hat («Good morning heartache»), der bis heute nicht mit ihrem Namen in Verbindung gebracht wird.
Die Musikzusammenstellung möchte einerseits zeigen, wie mühelos sich stilistische Gräben zwischen Klassik und Jazz überwinden lassen, ohne in ein simples «Cross-Over» zu verfallen und andererseits einem breiten Publikum etwas Neues und Unerwartetes präsentieren, das dennoch durchaus zugänglich ist.
Das Konzert ist also einerseits ein freundliches «Grüezi» ans Publikum und andererseits ein Ohröffner für etwas bisher Unbekanntes. Die «Liederabende ohne Worte» werden bewusst ohne Text vorgetragen und lassen erstmal nur die Musik sprechen.
Das Konzert dauert ca. 50 Minuten, anschliessend bleibt mindestens so viel Zeit für den Austausch mit dem Publikum.
Eine Kooperation von Kultur im Winkel mit dem Kulturkreis Oberrieden.
Beginn 20.00 Uhr
Kasse und Bar ab 19.00 Uhr
Eintritt 30.–
Kinder, Jugendliche und Studierende 15.–
Bewohner:innen der Winkelhalden 25.-
Anreise bitte mit ÖV, wir sind in unmittelbarer Bahnhofsnähe, die Züge fahren im Viertelstundentakt, letzter Zug nach Zürich S24 0:17